Prekäre Arbeitsverhältnisse – Krisenbewältigung,Covid 19 & der Kapitalismus

Wo bleibt der vermeintlich helfende Applaus?

Trotz schlechter Arbeitsverhältnisse läuft die Produktion wie in diesem Beispiel aus Indien auf Hochtouren. Vor einer Woche erklärte US Präsident Trump zur Bewältigung der Krise: ,,Wir sind bei Schutzbekleidung und Masken auf China und Indien angewiesen“. Doch welche Doppelmoral wird hier angepriesen? Jahrelang zeichneten politische Anfeindungen und die Androhung wirtschaftlicher Sanktionen die Schlagzeilen vieler Medien. Der Wettstreit zwischen den USA und China um wirtschaftliche und geopolitische Macht verzeichnete viele strategische Rivalitäten. Doch gerade jetzt in Zeiten des Ausnahmezustands setzen die USA und weitere imperialistische Großmächte wieder stark auf die (zumindest Produktionsbedingte) Unterstützung der Verlierer der Globaliserung, Kolonialer Besatzung und politisch gegensätzlicher Systeme. Defintiv werden nicht alle Masken dieser Manufakturen alleine für den Warenverkehr ins Ausland produziert, da Indien ebenso drastische Maßnahmen zur Durchsetzung und Hygiene angekündigt hat. Doch plädieren viele Staaten weiterhin auf die Produktion in den sogenannten ,,Dritte Welt“ Ländern. Die Forderung der Abschaffung solchen Handels und die kleine Verbesserung der Arbeitsbedingungen wäre nur die Bekämpfung eines Symptoms, dessen Auswüchse der Kapitalismus ständig zuspitzt. in der aktuellen Corona Krise ist internationales Handeln gefordert, doch nicht der Staaten sondern der Menschen um die Welt nachhaltig und grundlegend zu verändern. Die Forderung nach einer sozialistischen Zukunft und Perspektive ist nicht utopisch, sondern die einzig logische Schlussfolgerung aus dieser Krise zu gehen.#corona #manufacture #mask #schutzmasken #capitalism #kapitalismus #internationalism #solidarität #solidarity #socialism #covid19 #prekär #zukunft #systemchange