Der US-Imperialismus und das Märchen von Maduro als Kartellführer

Nachdem der hoffnungslose Agent des US-Imperialismus Guaido es nicht schaffte Maduro zu stürzen und Venezuela in ein noch größeres Chaos zu stürzen, hat die US-Justiz den nächsten Angriff auf den Präsidenten von Venezuela Nicolas Maduro gestartet. Angeblich soll Venezuela gemeinsam mit der FARC 250 Tonnen an Kokain in die USA geschmuggelt haben und Maduro soll auch noch Kopf dieser Vereinigung sein. Nun haben die USA ein Kopfgeld von 15 Millionen US$ auf Maduro ausgesetzt, um ihm dann in den USA den Prozess zu machen. Beweise gibt es mal wieder nicht und wird es auch nicht geben. So wie es damals keine Beweise für die Massenvernichtungswaffen im Irak gab, so wird es auch diesmal keine Beweise geben und die USA werden wieder machen werden was sie wollen. Für sie ist Lateinamerika eh nur ein großer Spielplatz, in dem sie ihre Interessen gewaltsam durchsetzen. Eigentlich genießt Maduro auch internationale Immunität, da er der rechtmäßig gewählte Präsident in Venezuela ist, was von den USA aber nicht anerkannt wird. Mittlerweile scheinen die USA ja so ziemlich alles entscheiden zu wollen, worauf sie Lust haben. So bastelt man sich nun die Welt, wie sie einem gefällt und stürzt weitere Staaten ins Chaos, obwohl man das eigene Chaos im Land nicht unter Kontrolle bekommt. Die deutschen Medienkonzerne verbreiten jetzt auch schon fleißig die Pressemittelung der US-Regierung und bereiten den nächsten Krieg für den Imperialismus vor. Dabei sollte klar sein, dass die USA ihre Angriffe auf alles andere intensivieren, um von der Krise des Systems abzulenken und um ihre Hegemonie in Lateinamerika zu sichern. Im Kapitalismus ist die Justiz halt nicht unabhängig. Die Justiz wird von denen gemacht, die die Produktionsmittel besitzen und damit die Macht im jeweiligen Land besitzen. Dabei soll die Gewalteinteilung mögliche Partizipation am System und Kontrolle suggerieren, aber die Fälle Assange und Maduro beweisen einprägsam, dass die Justiz der politische Arm der herrschenden Klasse ist, mit derer sie sich unliebsamer Gegner entsorgt. Anklagen werden konstruiert und Vorwürfe in den Raum geworfen, als seien sie folgenlose Worte. Doch auch hier wird die Wahrheit wieder ans Licht kommen, ebenso, wie sie damals nach dem Irakkrieg ans Licht gekommen ist. Unsere Aufgabe wird es dann sein die Verbrecher zu richten.